Vieles davon ist bekannt: etwa das Vorziehen von Bauprogrammen der öffentlichen Hand oder umfangreiche Weiterbildungsangebote, um arbeitslose Jugendliche – in diesem Segment schnellen die Zahlen extrem in die Höhe – zu beschäftigen.
Zusätzlich schlägt WK-Präsident Franz Pacher vor, dass das Land seine Zahlungsmoral verbessern solle: „Allein wenn das Land 14 Tage früher als derzeit zahlt, würde das den Betrieben enorm helfen.“ Weiters sollte es bei Aufträgen auf den Gewährleistungsrücklass von fünf bis zehn Prozent verzichten.
Kritik an Regierung
IV-Präsident Othmar Petschnig wirft den Landespolitikern vor, den Ernst der Lage noch nicht erkannt zu haben: „Der Tiefpunkt der Krise ist noch nicht erreicht. Und es wird Jahre dauern, bis es wieder aufwärts geht.“
AK-Boss Günther Goach und ÖGB-Sekretär Dietmar Samnitz betonen, dass die Lage viel zu ernst sei, um politisches Kleingeld zu wechseln. Es gebe daher kein Verständnis dafür, dass das Land ein bereits fixiertes Treffen mit den Sozialpartner platzen habe lassen. Der „Kärnten Gipfel“ findet nun am Donnerstag statt.
Die BZÖ/VP-Koalition verwehrt sich gegen die Kritik: Eine Null-Lohnrunde für Landesbedienstete, Sparmaßnahmen bei Postennachbesetzungen und ein neues Besoldungsschema sollen sparen helfen.
von Waltraud Dengel (Kärntner Krone) und kaerntnerkrone.at
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