Die Fingerabdrücke (im linken Bild die Abnahme eines Abdruckes mittels eines zertifizierten, digitalen Scanners), werden ausschließlich auf dem Chip gespeichert, zusätzlich zu den bisherigen Personaldaten. Erhältlich ist der neue Pass wie bisher bei den Bezirkshauptmannschaften, den Magistraten sowie den dazu ermächtigten Gemeinden. Er kostet unverändert 69,90 Euro und ist zehn Jahre gültig, die Ausstellung wird fünf Tage dauern.
Augenmerk auf Datenschutz
Sowohl Innenministerin Fekter als auch die Staatsdruckerei strichen das Augenmerk auf Datenschutz hervor. Die Fingerabdruckdaten bei den Behörden würden "innerhalb von zwei Monaten automatisch gelöscht", versicherte die Innenministerin. Die Testdatensätze für den Probebetrieb seien "über eine eigene, verschlüsselte Datenleitung in den Hochsicherheitsbereich der Österreichischen Staatsdruckerei übermittelt" und dort "nach strengem Vieraugenprinzip von staatlich geprüften Mitarbeitern" bearbeitet worden, meldete die Staatsdruckerei.
Der Umstieg auf Reisepässe mit Fingerabdruck basiert auf einer entsprechenden EU-Verordnung, die von den Mitgliedsstaaten bis 28. Juni 2009 umgesetzt werden muss.
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