Sa, 18. August 2018

Taxi-Tarifanhebung

26.02.2009 12:49

Mehr Schulungen und Kontrollen für Wiener Taxler

Das Maßnahmenpaket für das Wiener Taxigewerbe steht. Im Zuge der Einigung auf eine Tarifanhebung um vier Prozent war dessen Erarbeitung im vergangenen November beschlossen worden. Wesentliche Elemente sind Schulungen der Taxler durch die Polizei und verstärkte Kontrollen durch die Exekutive. Ziel sei die Imageverbesserung des Taxigewerbes und Qualitätssteigerungen für die Kunden, teilten die Verantwortlichen am Donnerstag in einer Aussendung mit.

In den Seminaren sollen die Taxifahrer geschult werden, sich im Anlassfall richtig zu verhalten, sollten sie sich mit Kriminellen konfrontiert sehen. Zugleich soll es in Zusammenarbeit mit Polizei, Magistrat, Eichamt, Gebietskrankenkasse und der KIAB (Kontrolle illegaler Arbeitnehmerbeschäftigung) regelmäßig Taxischwerpunkte bei Kontrollen geben. Einerseits sollen das Bewusstsein der Taxler geschärft und schwarze Schafe aus dem Verkehr gezogen werden. Bereits 2008 gab es bei zehn Schwerpunktaktionen insgesamt 766 Anzeigen, unter anderem wegen fehlender Berechtigung zum Lenken eines Taxis oder wegen Schwarzarbeit.

Lenker und Fahrgäste profitieren
Die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ), die ihre Zustimmung zur vergangenen Tariferhöhung von dem Maßnahmenpaket abhängig gemacht hatte, zeigte sich zufrieden: "Damit ist gewährleistet, dass das Kundenservice insgesamt verbessert und die Zufriedenheit der Fahrgäste gesteigert wird." Zugleich würden auch die Lenker von dem Paket profitieren.

Deren Innungsobmann in der Wiener Wirtschaftskammer, Heinrich Frey, begrüßte die Maßnahmen ebenfalls: "Als Standesvertretung stehen wir den verstärkten Kontrollen von Lenkern und Unternehmern positiv gegenüber und werden diese Maßnahmen wie bisher intensiv unterstützen." Man dürfe aber auch nicht den Abbau bürokratischer Hürden vergessen, zu denen etwa die Doppelgleisigkeit von Führerschein und Taxilenkerausweis gehöre. Hier solle durch Eintragung eines entsprechenden Codes im Führerschein nur mehr ein Lenker-Dokument existieren. "Vollauf zufrieden" zeigten sich in der Aussendung auch die Vertreter der Arbeiterkammer und der Gewerkschaft, die bei der Erarbeitung der Maßnahmen ebenfalls mitgewirkt hatten.

Symbolfoto

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