
"Die Ermittlungen laufen noch", bestätigt Staatsanwalt Helmut Jamnig den Eingang der Anzeigen rund um das Tierheim Eden. Unter anderem steht eine ehemalige Kassiererin im Verdacht, Geld veruntreut zu haben - von bis zu 22.000 Euro ist die Rede.
"So viel war es nicht", sagt dagegen Tierheimbetreiberin Heidi Lepuschitz. "Die Frau hat den Schaden auch bereits wieder gutgemacht."
Neben den finanziellen Unregelmäßigkeiten gibt es aber auch Vorwürfe, was die Tierhaltung betrifft: Mangelnde Hygiene und tierärztliche Betreuung werden in einer Strafanzeige wegen Tierquälerei beklagt. So wären viele Katzen mit gefährlichen Erregern verseucht, die sogar Menschen befallen könnten.
"Ungeheurlich, was man mit uns macht"
Auch Amtstierärzte und Behörden wurden daher von den Eden-Kritikern eingeschaltet. Lepuschitz ist darüber fassungslos: "Ungeheuerlich, was man mit uns macht! Unseren 300 Tieren geht es gut, sie sind glücklich. Ich bin stolz auf unsere Arbeit."
Am Mittwoch will Lepuschitz das auch bei einem Krisengipfel in der Landesregierung darlegen. "Viele Anschüttungen stammen von einem Hundeverein, der uns offenbar zu Grunde richten möchte", glaubt sie. Denn dass in ihrem Tierschutzhaus Eden alles seine Richtigkeit habe und jedes Tier bestmöglich versorgt werde, davon könne sich jeder überzeugen - was die "Kärntner Krone" bei einem Lokalaugenschein auch tun wird!
von Kerstin Wassermann, Kärntner Krone










Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.