Do, 16. August 2018

Opfer zerstückelt

06.02.2009 16:18

Mutmaßlicher Mörder hat 50.000 Euro Schulden

Brisante Neuigkeiten von dem Mann, der seinen Kollegen getötet und zerstückelt haben soll: Er hat in Oberösterreich ein Lokal betrieben und dabei Geld veruntreut. Laut Münchner Polizei soll sich der Schuldenstand des mumaßlichen Mörders auf sagenhafte 50.000 Euro belaufen.

Er habe gleich mehrere Gaststätten in den Ruin getrieben. Sicherheitsdirektor Alois Lißl bestätigte, dass es gegen den mutmaßlichen Mörder Heiko K. Erhebungen wegen betrügerischer Aktivitäten im Zusammenhang mit dem von ihm gepachteten Gasthaus im Innviertel gegeben habe.

"Haben Ermittlungsansätze"
Nach Leichenteilen wird in Oberösterreich vorerst nicht gesucht. "Wir haben Ermittlungsansätze", sagte Lißl. Es gebe aber derzeit keine Hinweise, dass sich Teile der zerstückelten Leiche in Oberösterreich befinden würden.

Streit um Geld als Mordmotiv?
K. plante offenbar, sich in Mexiko eine neue Existenz aufbauen, erklärte die Münchner Polizei. Dazu habe er sich von seinem Ex-Kollegen Geld borgen wollen. Bei einem Treffen seien die beiden deswegen in Streit geraten, K. habe seinen Bekannten getötet.

Schwere Vorwürfe
Heiko K. wurde am Dienstagabend im Burgenland gefasst. Im Zuge einer internationalen Zielfahndung klickten für den Gesuchten 100 Meter vor der Grenze zu Ungarn die Handschellen. Der Koch soll im Jänner in Bayern einen ehemaligen Kollegen getötet und zerstückelt haben. Die abgetrennten Arme wurden von Passanten in der Isar entdeckt, der Rumpf wurde in Tschechien von einem Spaziergänger gefunden. Die Ermittler waren dem mutmaßlichen Mörder auf die Spur gekommen, weil er mehrmals mit der Kreditkarte des Opfers gezahlt hatte. Der Tatverdächtige hatte bei seiner Verhaftung Pass und Kreditkarte des Getöteten bei sich.

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