Der ehemalige SPÖ-Finanzminister Rudolf Edlinger sagte einmal, er würde lieber einen Hund auf eine Wurst aufpassen lassen, als die ÖVP auf die Staatsfinanzen. An diese Aussage musste ich dieser Tage wieder denken, als Bundeskanzler Christian Stocker von der ÖVP mitten in einem EU-Defizitverfahren vorschlug, auf die infolge des Iran-Kriegs gestiegenen Spritpreise mit Steuersenkungen ohne Gegenfinanzierung zu reagieren – ganz nach dem Motto: „Koste es, was es wolle!“ Nach diesem Vorschlag musste ich jedoch nicht nur an Edlinger denken, sondern war auch sehr froh, dass derzeit nicht die ÖVP auf die „Wurst“ aufpasst, sondern Finanzminister Markus Marterbauer.
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