Der viel gescholtene Staatssekretär Schellhorn hat es nicht leicht. Kaum macht er einen Vorschlag zu Bürokratieabbau oder Effizienzsteigerung, hat er es mit einer Breitseite negativer Rückmeldungen zu tun. Dabei wurde seine Stelle genau dafür geschaffen, um unnötige Abläufe und Mehrgleisigkeiten zu identifizieren und deren Abschaffung/Verbesserung zur Diskussion zu stellen. Wenn in einer funktionierenden Demokratie keine Diskussionsvorschläge mehr gemacht werden können, ohne dass der Einbringer dafür an den Pranger gestellt wird, stellt sich für mich die Frage, in welcher Gesellschaft wir leben. Alle sprechen davon, dass unser Land unbedingt Reformen benötigt (was im Übrigen schon mehr als überfällig ist!). Und kaum macht jemand kreative Vorschläge, wird dieser zum Buhmann der Nation tituliert. Für eine funktionierende Gemeinschaft samt Demokratie würde sprechen, sich ohne Vorurteile die Vorschläge anzuhören und im gemeinsamen Gespräch (dafür wäre doch das Parlament vorgesehen, oder?) zu erörtern. Alles reflexartig abzulehnen, entspricht nicht meiner Auffassung von gelebter Gemeinschaft.
Ing. Peter Keimel, Tulln an der Donau
Erschienen am Do, 2.4.2026
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