Das freie Wort

Köstinger will es nicht verstehen

Wenn man die Verteidigungsstrategie von Elisabeth Köstinger bei „Im Zentrum“ gehört hat, glaubt man es nicht wirklich. Kurz sei nicht so, und sie könne diese Heuchelei nicht verstehen. Jeder hat schon einen anderen beleidigt oder ihn mit einem schlechten Ausdruck beteilt. Hier hat es aber der Bundeskanzler gemacht, und der ist nicht jeder! Das zeugt zwar von Loyalität, aber nicht von Einsicht. Unser Ex-Kanzler fühlt sich als Opfer. Das Wort Entschuldigung ist ein Fremdwort für ihn. Dass die schmutzigen Sachen andere erledigt haben, mag zwar stimmen, aber diese Leute kamen aus dem engsten Umfeld und dafür muss er die Verantwortung übernehmen. So ist das nun mal, wenn er der uneingeschränkte Chef ist. Um Schaden abzuwenden, wäre ein Rücktritt fällig.

Helmut Eicher, per E-Mail

Erschienen am Mi, 20.10.2021

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