Von 1,79 € auf 1,99 € – das sind nicht einfach 20 Cent. Das sind rund 11% Preiserhöhung auf ein Grundnahrungsmittel, noch bevor eine Mehrwertsteuersenkung greift! Wer hier behauptet, es handle sich um „normale Marktanpassungen“, verkauft die Bevölkerung tatsächlich für dumm. Brot ist kein Luxusprodukt. Es ist ein tägliches Lebensmittel für Familien, Pensionisten und Menschen mit geringem Einkommen. Während Lebensmittelkonzerne weiterhin satte Gewinne einfahren, wird an der Preisschraube gedreht – offenbar nach dem Motto: Die Leute müssen es ja ohnehin kaufen. Die angekündigte Mehrwertsteuersenkung wird so zur Farce, wenn die Preise im Vorfeld kräftig erhöht werden. Am Ende bleibt für die Konsumenten nichts übrig – außer dem Gefühl, wieder einmal die Zeche zu zahlen. Es wäre höchste Zeit, dass Politik und Wettbewerbsbehörden genauer hinschauen. Grundnahrungsmittel dürfen nicht zum Spielball von Gewinnmaximierung werden.
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