Aus der Not eine Tugend machen! Bevor Mega-Projekte ökologisch etwas bringen können, muss zuerst sehr viel gebaggert und betoniert werden, da wird also jahrelang viel CO2, viel Staub und Lärm erzeugt – das soll der Umwelt guttun? Ein grünes Verkehrskonzept für Graz braucht keine Rieseninvestitionen. Mit deutlich höheren Tarifen für die Kurzparkzonen müsste der „Eintrittspreis“ für Pkws massiv angehoben werden, dann wäre auf den Straßen genug Platz für ein dichtes Netz von flotten O-Bus-Linien. Nur so könnte man mit wenig Geld im Personennahverkehr rasch massiv CO2 einsparen. Die Mega-Projekte dienen in erster Linie dem Imponiergehabe und der Bauwirtschaft. Es ist sowieso höchste Zeit, die Baubranche auf ein ökologisch erträgliches Maß zu reduzieren – wie soll sonst die galoppierende Bodenversiegelung gestoppt werden? Der O-Bus hat zwar den optischen Nachteil der Oberleitung, er ist aber dem Batteriebus ökologisch weit überlegen! Die Verluste beim Laden und Entladen und das zusätzliche Gewicht erhöhen den Energiebedarf locker um 50%. Das Rohstoff- und Recyclingproblem der Batterien verschlechtern die Ökobilanz massiv. Im Vergleich zur Tram benötigt der O-Bus nur einen Bruchteil der Investitionen und ist viel rascher realisierbar. Bei Kollisionen mit Radfahrern oder Fußgängern ist die Tram deutlich gefährlicher als der Bus, da der Bus ausweichen kann und einen kürzeren Bremsweg hat!
DI Manfred Uttenthaler, Graz
Erschienen am Mi, 7.7.2021
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