Der hochgeschätzte Karikaturist Bruno hat die Situation der Grünen diesmal nicht ganz realistisch dargestellt, denn der Juniorpartner in der Regierung ist weniger von der türkisen Krake umschlungen, als vielmehr von den eigenen Zwangsvorstellungen vereinnahmt. Die grüne Welt ist bestenfalls zweidimensional und bewegt sich zwischen den Kategorien „Asyl/Migration“ und „Umwelt/Klimaschutz“. Asyl für alle Weltregionen ist so unsinnig, dass man gar nicht näher darauf eingehen muss, und das Thema wird erst dann wieder aktuell, wenn, wie 1956, 1968 oder in den 1990er-Jahren, unmittelbare Nachbarstaaten in Not geraten, was hoffentlich nie wieder eintreten wird. Gerade beim Thema Migration sollte man Augenmaß und Hausverstand pflegen und sozialutopische Fantasien einbremsen, um nicht rote Linien zu überschreiten und den Boden unter den Füßen völlig zu verlieren. Auch beim Umweltschutz, der hohe Priorität hat, sollte man faktenbasierter agieren, und die Kampfparole „Raus aus Öl und Gas“ wird innerhalb des angepeilten Zeitrahmens nicht realisierbar sein. Es dürfte den Grünen aufgrund einer offensichtlich selektiven Wahrnehmungsfähigkeit entgangen sein, dass Österreich seit fast einem Jahr eine völlig andere Problemkultur hat, wobei ganze Branchen wie etwa Gastronomie und Tourismus brachliegen, Einzelhandel und Dienstleistungen mit starken Einschränkungen zu kämpfen haben oder der Kulturbetrieb lahmgelegt wurde, was mit zunehmender Insolvenzgefahr, Kurzarbeit und steigender Arbeitslosigkeit verbunden ist, wodurch Wohlstand und letztlich auch die soziale Sicherheit gefährdet sind.
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