Manche Ansprachen klingen wie blanker Hohn. Die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, ist ein gutes Beispiel dafür, dass Worte eine große Auswirkung haben können. „Veränderungen zum Guten sind möglich, wenn wir uns auf Neues einlassen“, sagt Merkel. „Dazu brauchen wir den Mut, zu neuem Denken, die Kraft, bekannte Wege zu verlassen, die Bereitschaft, Neues zu wagen, und die Entschlossenheit, schneller zu handeln, in der Überzeugung, dass Ungewohntes gelingen kann.“ Neues zu wagen und bekannte Wege zu verlassen. Beides „Dinge“, die Sie leider Gottes in die Realität nach Europa verpflanzt haben. Der Satz „Wir schaffen das“ hat Europa verändert. Und was nützt uns Ihre Überzeugung, dass das Ungewohnte gelingen kann? Was ist, wenn das Ergebnis aber nicht dem frommen Wunsch entspricht? Sie können am Ende Ihrer Schaffensperiode mit ruhigem Gewissen sagen: „Ich habe Europa verändert.“ Ob diese Veränderung zum Guten gedeiht, wage ich zu bezweifeln. Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden. Ob das auch für „Wir schaffen das“ zutrifft, ja, das wird die Zeit . . . zeigen.
Gerhard Forgatsch, Wien
Erschienen am Fr, 3.1.2020
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