Di, 19. März 2019
26.02.2008 19:42

Tod im Urlaub

Wiener Anwalt starb an Hai-Biss

Nach dem Hai-Biss mit tödlichen Folgen für einen 49-jährigen Wiener Anwalt am Sonntag auf den Bahamas sind die Untersuchungen nun abgeschlossen: Der Mann starb an Verbluten, berichtete Außenministeriumssprecher Peter Launsky-Tieffenthal. Fremdverschulden habe man ausgeschlossen - laut den Ermittlern handle es sich um einen Unfall, so der Sprecher.

"Der Leichnam ist freigegeben worden. Wir bemühen uns nun zusammen mit den Angehörigen um eine Überlieferung, wahrscheinlich noch diese Woche", sagte Launsky-Tieffenthal. Der 49-Jährige und acht Bekannte waren am Samstag von Palm Beach mit einem Safariboot zu einer Haifütterung bei den Bahamas aufgebrochen. Bei einem Tauchgang am Sonntag war der Mann dann von einem Bullenhai ins Bein gebissen worden. Der 49-Jährige starb wenig später im Spital.

Bootsbetreiber drückt Anteilnahme aus
Der US-amerikanische Bootsbetreiber Jim Abernethy hatte am Dienstag den Hinterbliebenen in einem E-Mail seine Anteilnahme ausgedrückt. Der Vorfall tue ihm sehr Leid, er müsse erst untersuchen, was schief gegangen sei, berichtete Leo Ochsenbauer vom Wassersportportal nullzeit.at, dem die Stellungnahme vorlag.

Es sei eine "Verkettung unglücklicher Umstände" gewesen, so der Betreiber in einem E-Mail. Wie Ochsenbauer berichtete, bot Abernethy Touristen an, bei ihm gebuchte Touren kostenfrei zu stornieren. Laut Christine Gstöttner, Vizepräsidentin der Organisation "Shark Project", soll Abernethy einen guten Ruf genießen und ein verantwortungsvoller Anbieter solcher Touren sein.

Lungenembolie nicht Todesursache
Der Anwalt soll nach Angaben des nullzeit.at-Herausgebers wenig Taucherfahrung gehabt haben und ein so genannter "Urlaubstaucher" gewesen sein. Zuerst war angenommen worden, der Mann sei nach dem Hai-Biss zu rasch aufgestiegen und in Folge sei eine Lungenembolie mitausschlaggebend für den Tod des 49-Jährigen gewesen. Diese Annahme erwies sich nun als falsch.

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