Italien stürmte vor: In Rom stellte Finanzminister Tremonti eine Musternote vor, wie der neue 1-Euro-Schein aussehen könnte. Er wolle sich massiv für die rasche Einführung des kleinen Euro-Scheins einsetzen.
Damit steht Tremonti nicht allein: Neben ÖsterreichsKlaus Liebscher, dem Governeur unserer Nationalbank,("Euro-Scheine sollten so schnell wie möglich eingeführtwerden") unterstützen die Banknote auch die Finanzministervon Griechenland und Belgiendiese Idee, die eigentlich seit Einführung der Euro-Banknotenim Gespräch ist.
Der Einführung allerdings steht eine äußerstskeptische Europäische Zentralbank (EZB)gegenüber, die die alleinige Entscheidungsgewalt überden Euro hat. Wim Duisenberg, der Mann an derSpitze der EZB steht nach eigenen Aussagen "neutral" zu demThema. "Nur nach eingehender Prüfung seitens der EZB"dürfe man über eine Einführung diskutieren.
Als Nachteil der Euro-Scheine sieht man bei derEZB, dass sich die Scheine nur ein Jahr halten, und dann ersetztwerden müssen, die Münzen hingegen können mehrereJahre im Umlauf bleiben. Außerdem müssten die Münzautomaten(Zigaretten, Fahrscheine etc.) sehr kostenaufwendig erneut umgestelltwerden.
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