29.06.2007 08:40 |

Banken-Ausschuss

Ostgeschäfte der Raiffeisen unter der Lupe

Der Banken-Untersuchungsausschuss des Parlaments muss sich am Freitag mit einer durch "Zeugenschwund" von sechs auf vier Personen geschrumpften Anzahl an Auskunftspersonen begnügen. Im Mittelpunkt der Befragung werden erstmals die Ostgeschäfte der Raiffeisen International AG (RIAG) - vor allem im Zusammenhang mit ihrer treuhändischen Beteiligung an der Energiegesellschaft RosUkrEnergo, stehen.

Dazu wird RIAG-Vorstand Wolfgang Putschek befragt werden. Auch die Swap-Verlustgeschäfte der Kärntner Hypo Alpe Adria Bank stehen wieder zur Diskussion. Licht ins Dunkel soll hier Karl-Heinz Moser bringen, der frühere Aufsichtsratsvorsitzende der Kärntner Bank.

Weiters geladen sind die beiden Vorstände der Finanzmarktaufsicht (FMA), Heinrich Traumüller und Kurt Pribil. Hier reicht das Themenspektrum über alle 18 Untersuchungsgegenstände, auf die sich der Ausschuss im Herbst 2006 geeinigt hat, also von BAWAG über Hypo bis zu Geldwäsche, Interventionen und Verwicklungen von Politikern, Parteienfinanzierung und generell die Banken- und Finanzmarktaufsicht.

Absage von KHG
Die beiden ebenfalls für Freitag geladenen Auskunftspersonen, der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser und der Unternehmer Martin Schlaff, hatten bereits am Mittwoch ihr Kommen abgesagt. Sie wurden von den Abgeordneten noch am selben Tag für den kommenden Montag geladen.

Samstag, 19. Juni 2021
Wetter Symbol