10.05.2007 16:00 |

Saubermänner

40.350 Tonnen mehr Müll gesammelt

Der Müllsammler und -verwerter Altstoff Recycling Austria (ARA) hat 2006 merklich mehr Abfall jongliert als im Jahr davor. Über die getrennte Sammlung hat die Gesellschaft insgesamt 787.350 Tonnen Verpackungen erfasst - das sind um 40.350 Tonnen oder 5,4 Prozent mehr als im Jahr davor. 60 Prozent des Mülls kamen aus den österreichischen Haushalten, 40 Prozent aus Industrie und Gewerbe.

Nach Aussortierung von Nichtverpackungen, Müll und Getränkeverbundkartons wurden rund 736.500 Tonnen Müll verwertet. Der Löwenanteil davon (87,5 Prozent) wurde stofflich verwertet. Nach Packstoffen betrachtet entfiel fast die Hälfte der Sammel- und Verwertungsmenge (46 Prozent) auf Papier, Karton und Wellpappe.

27 Prozent waren Glasverpackungen, 21 Prozent stellten Leichtverpackungen aus Kunststoffen, Materialverbunden und Keramik. Vier Prozent entfielen auf Metallverpackungen und zwei Prozent Holzverpackungen.

Die gestiegene Sammelmenge spiegelt sich auch in Zuwächsen bei der Pro-Kopf-Menge wider: Brachten Herr und Frau Österreicher im Jahr 2005 noch durchschnittlich 110,7 kg in die haushaltsnahe getrennte Sammlung ein, so lag dieser Wert 2006 bei 113,9 kg - also um 3 Prozent höher. Insgesamt liegen die Österreicher mit ihrer Sammelleidenschaft jedenfalls unangefochten im internationalen Spitzenfeld.

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