30.04.2003 17:11 |

Achtung, Klammern!

Zu viel Nähe ist das Gift jeder Beziehung...

Umarmen, küssen, Händchen halten und über's Haar streichen... Jede Partnerschaft braucht Nähe, aber Vorsicht: Sie braucht auch Distanz! Glaubst du nicht? Wir sagen dir, warum!
Genügend persönlicher Freiraum istdas A und O einer funktionierenden Beziehung. Spätestenswenn ER auf seine gemütlichen Männerabende oder SIEauf ihr Damenkränzchen verzichten muss, läuft etwasschief: Unmut macht sich breit und ein frustriertes "Früherwar das ganz anders!" stellt die Beziehung auf eine harte Probe.
 
Die richtige Balance
Wie viel Nähe eine Partnerschaft braucht undwie viel schon ZU viel ist, kann sehr unterschiedlich sein. Einerseitshängt es vom Partner und andererseits von der jeweiligenPhase der Beziehung ab.
 
Frisch verliebt - und dann?
Der Himmel hängt voller Geigen und man begegnetder Welt mit Herzerl in den Augen: Zu viel des Guten gibt es indieser Phase selten, man kann kaum die Hände vom Anderenlassen. Händchen haltend durch den Park spazieren ist genausoselbstverständlich wie eng umschlungen abends einzuschlafen.Jede freie Minute wird miteinander verbracht - Freunde und Bekanntebleiben meist auf der Strecke.
 
Wenn die Liebe abkühlt...
Nach ungefähr sechs Monaten ist die erste Phaseder Verliebtheit abgekühlt, die Schmetterlinge im Bauch werdenweniger und der Alltag macht sich breit. Die Freunde werden wiederwichtiger und man sehnt sich wieder nach mehr Distanz. Ist beieinem Partner das Bedürfnis nach persönlichem Freiraumnicht so groß, beginnen die Probleme: Der Eine klammertund sehnt sich nach Nähe, der Andere zieht sich immer mehrzurück und flüchtet schließlich vor der erdrückendenLiebe ins befreiende Singledasein.
 
Das Geheimnis glücklicher Paare
Man muss nicht immer alles gemeinsam machen! EinAbend mal ohne den Partner weckt das Interesse wieder und stärktdie Beziehung. Schließlich signalisierst du dadurch, dassdu deinem Partner vertraust und ihn auch einmal alleine "ziehen"lässt.
Sonntag, 09. Mai 2021
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