Nach dem Auslaufen des Betriebsführungsvertrags von Frank Stronach und dessen Magna-Konzern mit 30. Juni 2007 sei die AG die einzige Möglichkeit für eine Fortführung des Klubs. Darüber waren sich sämtliche violette Entscheidungsträger einig. Schließlich votierten auch 134 von 153 anwesenden Stimmberechtigten nach langen und intensiven Diskussionen für den Antrag. Erster Aufsichtsrats- Vorsitzender der AG soll Katzian werden, der mit rund 80 Prozent Zustimmung auch zum Präsidenten gewählt wurde.
GPA-Chef Katzian neuer Präsident
Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten folgt damit dem im Dezember zurückgetretenen Peter Langer nach. Als Katzians Vizepräsidenten fungieren Rudolf Reisner, Geschäftsführer der Werbeagentur Wirz, und Andreas Rudas, Osteuropa-Geschäftsführer der WAZ-Gruppe. Letzterer wird in zwei Wochen allerdings durch einen Vertreter des Großsponsors Verbund ersetzt.
Die zukunftsweisende Generalversammlung des aktuellen Bundesliga- Schlusslichts hätte ursprünglich bereits am 19. Dezember über die Bühne gehen sollen, war allerdings auf Grund des Rücktritts von Langer auf 23. Jänner verschoben worden. Bis Mai soll ein rechtliches Grundgerüst der AG stehen, im Juli soll sie nach dem offiziellen Ende der Stronach-Ära operativ tätig werden.
Im Austria-Kuratorium führt weiterhin der Wiener Bürgermeister Michael Häupl den Vorsitz. Sein Stellvertreter ist der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl. Vorsitzender des achtköpfigen Verwaltungsrats ist der ehemalige Innenminister Karl Blecha.
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