Für Valentin Latschen und seine Edelbrände markiert das Jahr 2017 gleich drei bedeutende Jubiläen: Der Schnapsbrenner und Unternehmer wird 60, seine Brände 30 und sein Whiskey 15 Jahre.
Begonnen hat die wahrlich hochprozentige Geschichte der Pfau-Brände, die mittlerweile nicht nur in der österreichischen Gastronomie, sondern auch auf den Bermudas und auf dem Kreuzfahrtschiff "MS Europa 2 " ausgeschenkt werden, im Jahr 1984, als Valentin Latschen den elterlichen Hof samt Gastwirtschaft in Ruden übernahm.
Nach der Ausbildung zum Obst-, Weinbau- und Kellermeister beantragte der Unterkärntner 1987 das gewerbliche Brennrecht. "Manfred Tement, einer meiner Lehrmeister, bewog mich dazu", erzählt Latschen, der seither unter seinem Credo "weniger ist mehr" Schnaps brennt: "Man muss die Natur, die Region schmecken." Ende der Achtzigerjahre haben es seine Brände in die Wiener Top-Gastronomie geschafft, wurden sogar im "Sacher" verkostet.
Zur Jahrtausendwende übersiedelte der Schnapsbrenner von Ruden in die Keller der Klagenfurter Schleppe-Brauerei, wo er vor 15 Jahren seinen ersten Whiskey brannte. Das edle Destillat wurde heuer von "falstaff" und "Vinaria" prämiert. - Ein schöneres Geschenk zum 60er im Dezember gibt’s wohl kaum.
Übrigens: Anlässlich seines Sechzigers verrät der Visionär gleich zwei Projekte für die Zukunft: eine Whiskey-Patenschaft sowie ein Whiskey-Bockbier...
Alexander Schwab, Kärntner Krone
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