Im Juni war es soweit: Der Marktanteil von ORF eins und ORF 2 sank erstmals unter 30 Prozent. Was vor allem am "1er"-Kanal lag, der in diesem Oktober nur 8,7% Marktanteil holte (im Vergleich ORF 2: 22 Prozent).
Wohin es mit ORFeins, der als Abspielkanal von Serien, Filmen sowie (dann und wann) Sport fungiert, ist Chefsache: ORF-General Wrabetz hat eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Programmdirektorin Zechner ins Leben gerufen.
Das 1er-Projekt ist die umfangreichste strategische Analyse, die es je im ORF gegeben hat, einbezogen sind alle zuständigen Redaktionen (Filme, Serien, Dokus) sowie Marktforschung, Entwicklungsabteilung und Programmplanung, die den geknickten Einser aufrichten sollen und ihm wieder ein klares Senderprofil geben sollen.
Am Montag wurde in einer 3,5-stündigen Sitzung an Wrabetz berichtet (u. a. wird es keine Zukunft für die Show "Echt jetzt?!" geben) - erste 1er-Änderungen sollen 2018 erkennbar sein.
Stefan Weinberger, Kronen Zeitung








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