Mo, 17. Dezember 2018

Juwelen im Visier

13.09.2017 16:49

Auto als Rammbock: Blitzcoup in Nobel-Skiort

Blitzeinbruch beim Nobeljuwelier Huber im nicht minder noblen Skiort Lech am Arlberg: In der Nacht auf Mittwoch krachte ein Pkw in das Eingangsportal der Schmuckmanufaktur, die Täter plünderten binnen weniger Sekunden mehrere Vitrinen und flüchteten mit der Beute. Die Fahndung läuft auf Hochtouren.

Es war ein Blitzcoup wie aus dem kriminellen Lehrbuch: Mit einem Kombi (samt Anhängerkupplung) fuhren die Täter rückwärts in das Eingangsportal des Nobeljuweliers im Herzen des weltberühmten Skiorts am Arlberg. Um exakt 3.15 Uhr schrillte der Alarm los, mindestens zwei Täter stiegen aus dem Auto und rafften binnen weniger Augenblicke exklusive Uhren und Goldschmuck an sich. Keine Minute später stiegen sie wieder ins Auto und brausten in Richtung Warth davon.

Profis am Werk
Ein Augenzeuge beobachtete den dreisten Einbruch und schlug ebenfalls Alarm - doch die Täter konnten trotz Großfahndung vorerst unerkannt flüchten. Dass das kein Zufallscoup war, liegt auf der Hand. Laut Ermittlern deutet vieles auf eine ausländische Tätergruppe hin - das Werk von Profi-Kriminellen. Denn sie ließen tatsächlich nur das Beste vom Besten mitgehen, die Höhe der Beute kann zur Stunde noch gar nicht beziffert werden. Gefahndet wird nach einem dunklen Audi älteren Baujahres, das Fahrzeug haben die Täter vor ihrem Coup möglicherweise gestohlen.

Oliver Papacek, Kronen Zeitung

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