Den Menschen in der Salzkammergutgemeinde fehlen die Worte, nur die Tränen fließen oft an diesem Tag. „Die Betroffenheit geht über Kirche und Friedhof hinaus. Nahezu jeder Ebenseer ist in Gedanken bei der Trauerfamilie, will trösten und helfen. Nun gilt es aber trotz allem, den Blick nach vorne zu richten, berichtet Bankstellenleiter und „Krone“-Mitarbeiter Reinhard Hörmandinger.
Die drei mutterlosen Buben wirken beim Begräbnis gefasst - sie werden erst langsam begreifen, welchen ungeheuren Verlust ihnen das Schicksal zugefügt hat. Der 500 Meter lange Gang von der Kirche zum Friedhof - es ist der schwerste Gang in ihrem jungen Leben. Trauer ist eine schwere Last.
„Die ganze Gemeinde hilft jetzt zusammen. Wir wollen alles tun, damit die Kinder zusammenbleiben können. Das ist jetzt das Wichtigste. Wir wollen nachhaltig helfen. Wir verwalten das Spendenkonto, und immer wenn die Buben etwas brauchen, bekommen sie es“, berichtet Bürgermeister Herwart Loidl, der sich über die Anteilnahme der Bevölkerung freut. Über Hilfsbereitschaft und Mitleid, die sich nicht nur auf das Salzkammergut beschränken.
Berührend: Volksschuldirektor und Diakon Fridolin Engl hatte selbst ein Gebet für die drei Buben geschrieben - Maximilian besucht die 2. Klasse. Gemeinsam beteten die Kinder beim Adventkranz für die Familie.
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Foto: Klemens Fellner
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