Mo, 20. August 2018

Angriff in Wien

03.08.2017 11:39

Mann attackiert zwei Opfer mit Spritze - Festnahme

Wilde Szenen haben sich am Mittwochabend im Wiener Bezirk Meidling abgespielt. Ein 38-Jähriger hatte mindestens zwei Menschen mit einer Spritze gestochen und einem der Opfer - einer 58 Jahre alten Frau - die Handtasche geraubt. Der Beschuldigte konnte von zwei Polizisten mit gezogener Waffe gestellt, mit Pfefferspray überwältigt und festgenommen werden. Ob der 38-Jährige an einer übertragbaren Krankheit leidet, ist derzeit noch unklar.

Wie ein Zeuge einer der Attacken gegenüber krone.at erklärte, sei der Verdächtige gegen 18 Uhr vor einem Supermarkt auf eine Frau losgegangen, die ein Kopftuch trug. "Ich habe zunächst Schreie gehört und dann gesehen, dass der Mann zwei Spritzen in der Hand hielt. Er hat der Frau den Mund zugehalten, damit sie nicht schreien konnte, und ihr mit der Spritze in den Kopf gestochen." Gemeinsam mit weiteren Passanten sei der Augenzeuge dann eingeschritten, woraufhin der Verdächtige davonlief.

Zwei versuchte Raubüberfälle in zehn Minuten
Wie Polizeisprecher Patrick Maierhofer erklärte, sei es dann um 19.05 Uhr zu einem versuchten Raubüberfall des Verdächtigen in der Niederhofstraße gekommen, der aber ohne Erfolg blieb und auch keine Verletzten forderte. Nur zehn Minuten später sei es zu einer erneuten Attacke in der Aßmayergasse gekommen, so Maierhofer. Auch in diesem Fall ging der Täter leer aus.

Nur wenig später ging der Verdächtige auf die 58-Jährige los. Er attackierte die Frau mit der Spritze, stach ihr in die Hand und entriss ihr die Handtasche. Danach flüchtete der Angreifer.

Polizisten konnten den mutmaßlichen Täter gegen 20 Uhr schließlich im Hof eines Gemeindebaus ausfindig machen. Auch die Uniformierten bedrohte der Verdächtige mit der Spritze, woraufhin sie ihn unter Einsatz von Pfefferspray außer Gefecht setzten und festnehmen konnten.

"Die Spritzen wurden bereits ins Labor zur genaueren Untersuchung geschickt, den Opfern zudem Blut abgenommen", so Maierhofer gegenüber krone.at. Die Ermittlungen in dem Fall sind in vollem Gange.

 krone.at
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