Mo, 22. Oktober 2018

Juwelencoup

01.08.2017 09:04

Nach Überfall in Linz schlugen Räuber erneut zu!

Schlugen eine Woche nach dem Überfall auf das Juweliergeschäft Wild in der Linzer Landstraße dieselben Pink-Panther-Täter auch in Norddeutschland zu? Nach einem gleichen Coup auf einen Nobeljuwelier in Timmendorfer Strand an der Ostsee überprüfen Kriminalisten des LKA die Überwachungsfotos: Zwei der Räuber des Coups in Deutschland sehen jenen von Linz zumindest sehr ähnlich.

In Linz hatte die Pink-Panther-Bande am 20. Juli zugeschlagen. Unbeirrt von zahlreichen Augenzeugen raubten die bewaffneten Verbrecher das Schmuckgeschäft aus, wählten gezielt teuerste Uhren aus. Nur 300 Meter vom Tatort entfernt wechselten sie in einer Tiefgarage das Fluchtfahrzeug.

Täter aubten nur teuerste Nobel-Uhren
Genau eine Woche später, am 27. Juli, wurde in Pink-Panther-Manier das Nobel-Juweliergeschäft Lindner in Timmendorfer Strand, 80 Kilometer von Hamburg entfernt an der Ostseeküste gelegen, überfallen. "Bei uns waren es zwei Täter, die unmaskiert waren. Einer dürfte eine Perücke getragen haben und bedrohte zwei Angestellte mit einer Pistole", erzählte Juwelier Mike R. Lindner der "Krone". "Der andere hat Schaukästen zertrümmert, ausschließlich Uhren der Marke Hublot eingesteckt", so der Juwelier weiter. Hublot-Uhren liegen in der Preisklasse von 8000 bis über 200.000 Euro.

Fluchtmotorroller der Räuber streikte
Die Täter liefen dann in eine Seitenstraße zu ihrem Fluchtmotorroller - doch der sprang nicht an. Dennoch entkamen sie der anrückenden Polizei. Auf Fahndungsfotos sind Ähnlichkeiten zwischen diesen deutschen Tätern und jenen von Linz zu erkennen. Spurenauswertungen sollen klären, ob es sich tatsächlich um die selben Räuber handelt. Immerhin bestehen die serbischen Pink Panther aus mehr als 200 Tätern, die sich für Coups in Gruppen zusammen finden.

Johann Haginger, Kronen Zeitung

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