18.11.2006 15:39 |

Playstation-Start

Chaos in den USA wegen PS3

Lange Schlangen vor den Läden, aber auch Schüsse und Messerstiche haben den Verkaufsstart der neuen Sony-PlayStation in den USA geprägt. Im US-Staat Connecticut versuchten zwei bewaffnete Männer, vor einem Geschäft wartende Kunden auszurauben. Dabei fielen sogar Schüsse, ein Mann musste ins Krankenhaus gebracht werden.

In Indiana wurde ein 19-jähriger mit einem Messer lebensgefährlich verletzt, der mit einem Komplizen versucht hatte, einem Mann die gerade erstandene Spielkonsole abzunehmen. Vor vielen Geschäften warteten Kunden bis zu 36 Stunden, um eine neue Konsole zum Preis zwischen 500 und 600 Dollar (390 bis 470 Euro) zu bekommen.

In Ohio raubten fünf mit Skimasken vermummte Männer fünf PlayStations, indem sie einen Verkäufer mit einer Schusswaffe bedrohten. In Pennsylvania wurde ein Jugendlicher mit vorgehaltener Pistole gezwungen, seine gerade erstandene Konsole auszuhändigen, berichtete die Polizei in Allentown.

Die von Sony am ersten Tag ausgelieferten Konsolen konnten bei weitem nicht die Nachfrage befriedigen. Ein Laden in Boston löste das Problem am elegantesten: Angestellte gaben den ersten in der Warteschlange Eintrittskarten, um eines der 140 vorrätigen Geräte zu erwerben. Der Rest wurde heimgeschickt.