24.04.2017 16:23 |

Anrainer stinkt es

Anzeigenflut nach Gülleregen

Massiver Güllegestank hat in den vergangenen Wochen eine Flut an Anzeigen in der Gemeinde Eberndorf verursacht. Anrainer klagten über Brechreiz und Kopfschmerzen - die Polizei leitete Ermittlungen ein. Da keine Gefahr für die Umwelt bestanden habe, wurden die Ermittlungen aber eingestellt. Auch die Kläranlagen-Betreiber geben Entwarnung: Alles sei korrekt gemacht worden.

"Der Gestank ist unerträglich - nicht mehr auszuhalten!", klagten Anrainer in der Gemeinde Eberndorf über die massive Geruchsbelästigung. "Es hat Dutzende Anzeigen bei uns gegeben. Die Leute klagten auch über Brechreiz und Kopfschmerzen", bestätigt ein Polizist.

Der Fall wurde an die Umweltgruppe des LKA weitergeleitet. Da es keine Gefährdung gegeben habe, wurden Ermittlungen eingestellt und die Causa der Bezirkshauptmannschaft überantwortet. Anrainer können das es nicht glauben, befürchten durch dieses, wie sie sagen, massive Gülle-Ausbringen auch Gefährdungen durch den Eintrag von Schwermetallen durch ausgebrachte Klärschlämme. Sowohl beim Abwasserverband Völkermarkt-Jaunfeld als auch bei den Verantwortlichen der Kläranlage St. Kanzian wird dementiert: Alles sei korrekt abgelaufen und genau überprüft worden, heißt es.

In der Gemeinde wird vermutet, dass der "bestialische Gestank" von Hühner-Gülle komme, die von Zuchtbetrieben aus dem Lavanttal stammen soll. Konsequenzen werden gefordert.

Thomas Leitner, Kärntner Krone

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