08.11.2006 11:52 |

US-Armee greift an

32 Tote durch Gewalt im Irak

Bei Gefechten, Razzien und Anschlägen sind im Irak erneut 32 Menschen ums Leben gekommen. Die US-Truppen töteten nach eigenen Angaben 14 mutmaßliche Extremisten und befreiten eine Geisel. In einer Erklärung der Armeeführung hieß es, bei dem Sturm auf ein Haus in der 110 Kilometer nordöstlich von Bagdad gelegenen Ortschaft Al-Makdadija hätten amerikanische Soldaten am Mittwoch zehn "Terroristen" erschossen und einen Polizisten befreit. Dieser sei sechs Tage zuvor entführt worden.

In Bagdad, wo am Mittwoch der Völkermord-Prozess gegen den bereits in einem ersten Verfahren zum Tode verurteilten Ex-Präsidenten Saddam Hussein fortgesetzt wurde, starben fünf Iraker bei Explosionen. In Bakuba und Umgebung töteten Extremisten zwölf Menschen.

In der Aufständischen-Hochburg Ramadi töteten die Amerikaner nach Angaben vom Mittwoch vier mutmaßliche Extremisten. In einem Versteck seien unter anderem Sprengstoffwesten gefunden worden. In der westlichen Anbar-Provinz töteten Aufständische am Mittwoch einen US- Soldaten.