14.04.2017 10:08 |

"Neuer" Stützpunkt

Die Bundesheer-Helis heben wieder in Klagenfurt ab

Ende 2015 wurde der Hubschrauberstützpunkt des Bundesheeres in Klagenfurt geschlossen. Jetzt nimmt er seinen Betrieb wieder auf - mit neuen Strukturen, neuen Schwerpunkten und einem neuen und teureren Mietvertrag. Vom "fliegenden Wintergarten" Alouette bis zum "Black Hawk" sollen alle Typen eingesetzt werden.

Die Inszenierung des Neustarts Donnerstag am Flughafen Klagenfurt war etwas zu martialisch: Sicherheitskontrollen, Militärstreife und jede Menge Absperrungen. Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann Peter Kaiser, "Airchief" Karl Gruber und der Kommandant des Klagenfurt "betreuenden" Heeresflugplatzes Aigen, Hans Unterdechler, feierten die Neuaufnahme des Betriebs.

Doskozil: "Dieser Stützpunkt wird permanent mit Personal besetzt sein und zu 80 Prozent der Zeit wird ein Hubschrauber hier stationiert werden." Der Schwerpunkt werde eindeutig auf dem Katastrophenschutz für Kärnten liegen, so der Verteidigungsminister.

Ein Umstand, den auch LH Kaiser betonte, denn es gebe "Zeiten, in denen man sehr rasch reagieren muss". Sprich: Waldbrände, Lawinen, Hochwasser und ähnliche Naturereignisse.

Wann ein Heli in Klagenfurt sein wird und welcher, entscheidet "Airchief" Gruber mit seinem Stab im Kommando der Luftstreitkräfte. Gruber: "Das geschieht in Kooperation mit der Landesalarmzentrale."

Die neue Struktur samt neuem Mietvertrag kostet jährlich 40.000 Euro mehr - eine Summe, die der Bund trägt. SP, FP und VP reklamieren das Heli-Comeback für sich, das Team Kärnten kritisiert die im Vergleich zu früher höheren Kosten.

Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone

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