Di, 19. März 2019
16.02.2017 11:44

E-Schocker, Messer

Bewaffnete Jugendgang attackiert Opfer in Bussen

Eine achtköpfige Jugendbande verbreitet derzeit in Wien Angst und Schrecken: Zumindest drei Opfer wurden bereits in Bussen mit Waffen - darunter Elektroschocker und Schlagringe - eingeschüchtert, mit Schlägen traktiert und ausgeraubt. Jetzt fahndet die Polizei mit Fotos nach den Verdächtigen und sucht nach weiteren Opfern.

Bisher sind drei Delikte vom 14. und 15. Jänner aktenkundig: Die Opfer - jeweils junge Burschen - wurden von der räuberischen Bande in Bussen in Wien-Favoriten geschlagen und mit Waffen wie Messern, Schlagringen und Elektroschockern bedroht und eingeschüchtert. "Die Waffen wurden aber niemals eingesetzt", sagte Polizeisprecher Thomas Keiblinger.

"Täter wollten keine Handys"
Die verängstigten Opfer übergaben den Tätern Bargeld und Zigaretten. Zwei Opfer wurden bei den Überfällen leicht verletzt. Die Überfallenen beschrieben die Täter als etwa 14 bis 18 Jahre alt, es dürfte sich sowohl um In- als auch Ausländer handeln. "Auffällig ist, dass sie keine Handys, sondern ausschließlich Zigaretten und Bargeld wollten", sagte Keiblinger.

Die Polizei schließt nicht aus, dass es noch weitere Opfer der Bande gibt. Die Verdächtigen könnten die Überfälle auch in einer anderen Konstellation - etwa zu zweit oder dritt - verübt haben.

Hinweise zu den Tatverdächtigen werden an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01/31310-33800 erbeten.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Markenname geschützt
Strache musste seine Denkfabrik umbenennen
Österreich
Weil er wechselt
Makaber! Fans „erhängen“ Puppe vom eigenen Spieler
Fußball International
„Passivtrinken“-Studie
Alkohol schuld an Behinderung Tausender Babys
Life
Vor EM-Quali-Auftakt
Irre! Leroy Sane protzt in 25.000-Euro-Klamotten
Fußball International
Aus Klinik entlassen
Nach Schock-Ko: Ospina kann schon wieder lachen
Fußball International
Flammen in Supermarkt
Bei Bankomatsprengung Foyer in Brand gesetzt
Niederösterreich
„Überleg es Dir!“
„Schockierter“ Waalkes appelliert an Gottschalk
Video Stars & Society

Newsletter