Die erhöhte Konzentration von Arsen im Trinkwasser dürfte eine natürliche Ursache haben. Wie berichtet, hat die Gemeinde Völkermarkt auf Drängen besorgter Anrainer Quellen überprüfen lassen und ist in Klein St. Veit auf hohe Belastungen gestoßen. Bereits vor Jahren war eine Quelle wegen Arsen geschlossen worden.
Trotz der Nähe der Quelle zur Giftmüll-Deponie in Brückl dürfte das Arsen im Trinkwasser einen anderen Ursprung haben. "Wir gehen davon aus, dass die Ursache geogen ist und werden uns das im Detail ansehen", kündigt Harald Tschabuschnig, Leiter der Landes-Umweltabteilung an.
Das bedeutet, dass die Belastung von einem natürlichen Arsen-Vorkommen am Johannserberg herrührt, wo die betroffene Quelle liegt. Die Ausläufer der Saualpe im Görtschitztal, aber auch das Lavanttal sind für besonders hohe, natürliche Arsen-Vorkommen bekannt.
Wie in der Gemeinde Brückl auf Anfrage der "Krone" bestätigt wird, hat es bereits vor Jahren ein Problem mit Arsen gegeben. Eine belastete Quelle ganz in der Nähe der jetzt betroffenen Schüttung "wurde vor zehn bis zwölf Jahren geschlossen", erklärt Amtsleiterin Manuela Wellik. In Brückl war die Arsen-Problematik also lange bekannt. Dennoch wurde das Trinkwasser in der Nachbargemeinde Völkermarkt nicht auf Arsen geprüft erst auf Drängen von Anrainern.
Thomas Leitner, Kärntner Krone
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