Mi, 19. September 2018

Druck abgeschlossen

19.10.2016 09:26

Hofburg-Wahl: Stimmzettel und Wahlkarten fertig

Die 8,3 Millionen Stimmzettel und 1,5 Millionen Wahlkartenkuverts für die Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl sind gedruckt, nächste Woche werden sie an die Wahlbehörden ausgeliefert. Beim Kuvert wurde auf das bis 2008/9 verwendete Modell zurückgegriffen, nachdem Probleme mit der Verklebung der neuen Wahlkarten die Verschiebung vom 2. Oktober auf den 4. Dezember gebracht hatten.

Gedruckt wurden die Stimmzettel von dem 1857 gegründeten Traditionsunternehmen kbprintcom.at, das auch die defekten Wahlkuverts produziert hat, und die neuen Wahlkuverts in deren Auftrag von der burgenländischen Firma Österreichische Kuvertindustrie Ges.m.b.H. (ÖKI). Mit kbprintcom.at hat das Innenministerium einen bestehenden Vertrag, in dessen Rahmen "war und ist es die Pflicht dieses Unternehmens, die Unterlagen für die Stimmabgabe zu liefern".

Die Ansprüche des Bundes wurden auch von der Finanzprokuratur vertreten. Um ein mögliches Risiko in der Produktion zu minimieren, habe es ein begleitendes Qualitätsmanagement durch die Staatsdruckerei gegeben, berichtete ein Sprecher des Innenministeriums.

Künftig Kuverts ohne Laschen
Dass die Verklebung der Laschen - die die persönlichen Daten des Wählers abdeckt - Probleme machte, hat nicht nur den Einsatz des "alten" Modells beim aktuellen Hofburg-Wahlgang zur Folge, sondern auch eine gesetzliche Regelung: Mit der im nächsten Nationalratsplenum zum Beschluss stehenden kleinen Wahlrechtsreform wird festgeschrieben, dass künftig Wahlkuverts ohne Lasche zum Einsatz kommen dürfen. Derzeit sind eigentlich nur solche mit Lasche zugelassen, für den 4. Dezember wurde mit dem Gesetz für die Verschiebung eine Ausnahme beschlossen.

Wahlkarten müssen neu beantragt werden
Die für den 2. Oktober besorgten Wahlkarten sind für den 4. Dezember nicht mehr gültig. Auch Wahlberechtigte, die bereits eine Wahlkarte zu Hause liegen oder an die Bezirkswahlbehörde geschickt haben, müsse eine neue beantragen. Die schon bei den Bezirkswahlbehörden eingetroffenen Wahlkarten sammelt die Bundeswahlbehörde, verwahrt sie gesichert als Beweismittel für allfällige Gerichtsverfahren - und vernichtet sie, sobald sie nicht mehr gebraucht werden.

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