Mo, 24. September 2018

Soldat gebissen

14.10.2016 15:43

Drogendealer flüchtet und lässt Tochter zurück

Unfassbare Szenen am Bahnhof Loipersbach im Burgenland: Ein Marokkaner (28), der mit seiner dreijährigen Tochter im Zug unterwegs war und dabei Drogen über die Grenze geschmuggelt haben soll, geriet in eine Kontrolle. Der vorbestrafte Familienvater ließ sein Kind los und lief davon. Bei seiner Festnahme biss der Verdächtige auch noch einen Soldaten in die Hand.

Getarnt als liebevoller Vater, reiste ein Dealer mit 300 Gramm Cannabis per Zug von Ungarn nach Österreich. Die Grenzpolizisten - in Begleitung zweier Soldaten - ließen sich aber nicht täuschen. Am Bahnhof Loipersbach stiegen sie mit dem Verdächtigen aus, kontrollierten den Fahrgast.

Plötzlich ließ der Mann sein Kind los und türmte. Nach kurzer Flucht konnten die Verfolger ihn stoppen. Im Gerangel biss der Marokkaner (28) zu. Trotz Handschuh erlitt ein Soldat (26) eine blutende Wunde - Festnahme!

"Was soll der Kleinen schon passieren?"
Im Verhör zeigte sich der Täter kaltschnäuzig. Auf die Frage, warum er seine Tochter am Bahnsteig einfach zurückgelassen hatte, erwiderte der dreifache Familienvater bloß: "Was soll der Kleinen bei der Polizei schon passieren?"

Der Kriminelle sitzt in U-Haft. Er saß bereits wegen Drogenhandels in Wiener Neustadt hinter Gittern und wurde danach abgeschoben. In seiner Wohnung in Sopron fanden Ermittler ein Kilogramm Cannabis.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.