14.09.2016 14:18 |

Massentests laufen

Tuberkulose-Alarm in der Wiener Staatsoper

Gesundheitsalarm in der Wiener Staatsoper: Wie die "Krone" vor der Aufführung von "Madame Butterfly" erfuhr, gibt es einen Tuberkulose-Fall im Haus am Ring. Der betroffene technische Mitarbeiter ist seit Juni im Krankenstand.

TBC ist eine bakterielle Infektionskrankheit und durch Tröpfcheninfektion übertragbar. Am häufigsten betroffen ist die Lunge. Jetzt beginnt für Hunderte Mitarbeiter und Künstler im Haus am Ring das Zittern. Grund: Die Inkubationszeit beträgt bis zu zwölf Wochen. Zu klären ist nun: Wer hatte Kontakt mit dem betroffenen technischen Angestellten bzw. mit weiteren möglicherweise angesteckten Personen? Und wer muss zum Lungenröntgen?

"Soweit alles unter Kontrolle"
Ein Sprecher der Staatsoper bestätigte auf Anfrage der "Krone" jedenfalls den brisanten Krankheitsverdacht: "Es ist im Juni ein Fall im technischen Bereich aufgetreten. Der Mitarbeiter ist immer noch im Krankenstand und es wurde eine Gruppenuntersuchung durchgeführt, die nicht ganz abgeschlossen ist." Man stehe auch in engem Kontakt mit dem Gesundheitsdienst der Stadt Wien, der MA 15, "und es ist soweit alles unter Kontrolle".

Nach aktuellem Stand der Dinge gebe es aus der Sicht der Direktion keine weiteren Erkrankungen.

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Newsletter