05.09.2006 15:59 |

Rüpel-Methoden

Gallas hat Chelsea mit einem Eigentor gedroht

Mit einer ungewöhnlichen Drohung soll der französische Teamverteidiger William Gallas seinen Transfer von Chelsea zum Londoner Stadtrivalen Arsenal provoziert haben. Gallas hat dem FC Chelsea gedroht, ein Eigentor zu schießen, wenn er den Club nicht verlassen darf! Deshalb hat man den 29-Jährigen verkauft, gab der Klub am Montag in einer Aussendung bekannt.

Gallas, der in der vergangenen Woche im Tausch mit dem englischen Nationalspieler Ashley Cole zum Klub des französischen Trainers Arsene Wenger gewechselt war, streitet die Vorwürfe ab. „Ich bin überrascht und geschockt von diesen Vorwürfen. Ich habe nie gesagt, dass ich ein Eigentor schießen würde, wenn ich noch einmal für Chelsea hätte spielen müssen“, sagte Gallas.

Der Verteidiger hatte sich mit Chelsea-Trainer Jose Mourinho überworfen, weil der ihm keine Freigabe für einen Transfer zum AC Mailand gegeben hatte. Er verlängerte deshalb nach der WM eigenmächtig seinen Urlaub, woraufhin Mourinho Gallas' geliebte Trikotnummer 13 an Neuzugang Michael Ballack vergab.

Chelsea behauptet, Gallas habe sich bereits Ende der vergangenen Saison geweigert, im Halbfinale des FA-Cups gegen Liverpool zu spielen. Vor der Premier-League-Begegnung gegen Manchester City im August habe er gedroht, ein Eigentor zu schießen, einen Platzverweis zu provozieren und mehrere Fehler zu machen, falls er spielen müsse. Gallas hingegen sagte zudem, dass „Chelsea zwar viel Geld, aber keinen Stil habe“.

Montag, 10. Mai 2021
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