Fr, 17. August 2018

19.04.2016 09:56

Glyphosat und TTIP

Das freie Wort

Die EU-Kommission wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte Mai über die Verlängerung der Zulassung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat um weitere 15 Jahre abstimmen lassen. Die ursprünglich schon für 8. März geplante Abstimmung wurde verschoben, weil keine Mehrheit für die Verlängerung (!) zustande gekommen wäre. Obwohl eine zunehmende Zahl von neutralen Studien die Gefährlichkeit von Glyphosat (mit Folgen wie Krankheiten, Missbildungen und Tod von Tier und Mensch) aufzeigt, will Landwirtschaftsminister Rupprechter gegen den Wunsch der informierten Bevölkerung der Verlängerung der Zulassung von Glyphosat zustimmen. Er stützt sich dabei auf die "Expertise" der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (AGES), der offenbar nur "Studien" des Glyphosat-Herstellers Monsanto (!) zugrunde liegen! Nimmt Minister Rupprechter bewusst die Gefährdung der Bevölkerung in Kauf? Wer sich über die Wirkung von Glyphosat informieren möchte, sollte unter anderem die Dokumentation "Tote Tiere - Kranke Menschen" der TV-Sender MDR und ARTE ansehen (https://www.youtube.com/watch?v=3ivpJx3gkMY. Es geht um nichts weniger als um die Gesundheit der Bevölkerung, vor allem unserer Kinder und Kindeskinder! Was steht uns bevor, wenn die Freihandelsabkommen TTIP und CETA so abgeschlossen werden, wie es die Großkonzerne wollen, was Minister Rupprechter ja ebenfalls unterstützt?


Dipl.-Ing. Josef Koch, Wien
erschienen am So, 17.4.

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