Di, 21. Mai 2019
20.01.2016 10:29

Mordalarm in Berlin

Vor U-Bahn gestoßen: 20-Jährige tot

Zahlreiche Berliner U-Bahn-Fahrgäste sind am späten Dienstagabend Zeugen einer grausigen Tat geworden: Aus noch ungeklärten Motiven stieß ein Mann eine junge Frau vor einen einfahrenden Zug - die 20-Jährige erlag noch am Tatort ihren Verletzungen. Die Zeugen konnten der Frau nicht mehr helfen, aber den Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.

Der Vorfall ereignete sich gegen 23.40 Uhr am U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz im Bezirk Charlottenburg. Bei dem Täter handelt es sich laut Ermittlern um einen 28-jährigen Hamburger ohne festen Wohnsitz, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch.

Medienberichten zufolge soll der Mann das Opfer nicht gekannt haben. Die Polizei wollte zunächst keine Angaben zum Stand der Ermittlungen machen. Es werde aber untersucht, ob der 28-Jährige unter Einfluss von Alkohol oder Drogen stand und ob er psychisch gesund ist. Laut Staatsanwaltschaft ist er kein unbeschriebenes Blatt: Eine von ihm verübte "erhebliche Gewalttat" liege etwa 15 Jahre zurück. Zudem habe es zuletzt in Hamburg weitere Verfahren gegen ihn gegeben. Zum Opfer machte die Polizei keine näheren Angaben.

Psychologische Hilfe für Augenzeugen
Dem Aufruf der Polizei, dass sich weitere Zeugen melden mögen, kamen im Laufe des Mittwochs zahlreiche Menschen nach. Die Ermittler wollten auch Überwachungsaufnahmen der Berliner Verkehrsbetriebe auswerten. Den Menschen, die den Vorfall mit angesehen hatten, wurde den Angaben zufolge psychologische Hilfe angeboten.

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