So, 26. Mai 2019
19.01.2016 22:11

Nach US-Angriff

IS bestätigt Tod ihres Henkers "Jihadi John"

Nun hat auch die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat den Tod ihres britischen Kämpfers "Jihadi John" bestätigt. Der Extremist, der mehrere westliche Geiseln hingerichtet hatte und mit wirklichem Namen Mohammed Emwazi hieß, sei im November bei einem US-Luftangriff in Syrien getötet worden, erklärte der IS am Dienstag in seinem Online-Propagandamagazin "Dabik".

Emwazis Auto sei bei dem Drohnenangriff zerstört worden, er selbst sei "sofort" tot gewesen. Die US-Armee hatte bereits im November mitgeteilt, dass "Jihadi John" wahrscheinlich bei einem Luftangriff auf die IS-Hochburg Rakka getötet worden sei. Eine endgültige Bestätigung stehe zwar noch aus, sagte ein Armeesprecher, die USA seien aber "sehr zuversichtlich", dass "Jihadi John" tot sei.

Emwazi, ein in Kuwait geborener Brite mit irakischen Wurzeln, war in mehreren Videos der IS-Miliz zu sehen, wie er schwarz gekleidet und vermummt westliche Journalisten und Entwicklungshelfer enthauptete. Das erste Video vom August 2014 zeigte ihn, wie er den am Boden knienden US-Journalisten James Foley hinrichtete. Zwei Wochen später enthauptete er den US-Journalisten Steven Sotloff.

Es folgten weitere Enthauptungsvideos, die im Westen zum Symbol für die Grausamkeit der IS-Dschihadisten in Syrien und im Irak wurden. Wegen seines britischen Akzents in den Videos wurde Emwazi von den Medien "Jihadi John" genannt.

Video aus dem Archiv: Gründe, warum Syrer aus ihrem Land fliehen

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