Fr, 24. Mai 2019
17.01.2016 12:35

Lawinengefahr steigt

Weite Teile Österreichs mit Schnee bedeckt

In weiten Teilen Österreichs hat der Winter am Wochenende endgültig Einzug gehalten: Insbesondere im Westen Österreichs fielen bis zu 30 Zentimeter Neuschnee. Vorsicht hieß es allerdings für Wintersportler. Die Lawinengefahr war verbreitet erheblich (Stufe 3), in Teilen Tirols sogar groß (Stufe 4).

Sowohl Tirol als auch Vorarlberg seien mittlerweile "schön mit Schnee versorgt", berichtete Georg Erlacher von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Am meisten habe es seit Samstag in der nördlichen Arlbergregion, im Bregenzerwald, im Tiroler Außerfern und in den Lechtaler Alpen geschneit. Dort fielen 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee, in den übrigen Nordalpen waren es zehn bis 20 Zentimeter. Deutlich geringer fiel mit bis zu zehn Zentimeter Neuschnee die inneralpine Bilanz aus, so Erlacher.

Über Schnee durften sich auch viele Talregionen freuen, unter 1000 Metern sei die Schneemenge zwar sehr unterschiedlich, im Tiroler Unterland habe es in den vergangenen zwei Tagen aber bereits 50 Zentimeter geschneit. Auflockerungen werde es in Nordtirol und in Vorarlberg erst am Montag geben, denn dann werde großräumig Sonnenschein bei sehr kalten Temperaturen erwartet. Die Sonne bei teils recht heftigem Ostwind konnten Wintersportler aber bereits am Sonntag in Südtirol und Teilen Osttirols sehen.

In Oberösterreich sollten am Sonntag immer wieder dichte Wolken durchziehen und Schneeschauer bringen. Es bläst lebhafter Westwind. Die Temperaturen erreichen höchstens minus vier bis null Grad. Auch in Salzburg bleibt es am Sonntag in den meisten Landesteilen trüb, dazu schneit es häufig. Die Temperaturen kommen über minus sieben bis minus ein Grad nicht hinaus.

Erhebliche Lawinengefahr
Weil sich die teils beträchtlichen Neuschneemengen noch nicht ausreichend mit dem vorhandenen Neuschnee verbinden konnten und in den Bergen teils starker Wind wehte, herrschte in den Bergen verbreitet erhebliche Lawinengefahr. Die Experten warnten vor Touren im freien Skigelände, bereits geringe Zusatzbelastungen - wie ein Wintersportler - könnten Schneebrettlawinen auslösen. Gefahrenquellen liegen laut Lawinenwarndienst in Steilhängen aller Windrichtungen, in eingewehten Rinnen und Mulden sowie an den Übergängen von wenig zu viel Schnee.

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