24.03.2006 14:24 |

Handgranate dabei

Vier Tote nach Streit um Mah-Jong-Spiel

Tödliches Ende eines Mah-Jong-Spiels: Beim Streit um einen angeblichen Betrug am Spielbrett ist im Nordosten Chinas eine Handgranate explodiert, die vier Menschen tötete und zwei weitere verletzte.

Der Spieler Gao Ming beschuldigte drei Gegner bei einer privaten Partie Mah-Jong, die Steine zu zögerlich zu setzen. Gao gab auf und ging nach Hause. Er kehrte aber nach einiger Zeit wieder zurück - bewaffnet mit der Handgranate!

Die Granate explodierte, als Gaos Gegner, Liu Hui, versuchte, sie ihm aus der Hand zu winden, berichtete die chinesische Polizei. Liu und die anderen beiden Spieler waren sofort tot. Der wegen schwerer Körperverletzung vorbestrafte Gao starb wenig später im Krankenhaus.

Mah-Jong ist ein beliebtes Spiel mit langer Tradition, bei dem Klötzchen aus Holz, Elfenbein oder Plastik gesetzt werden. Auch wenn Glücksspiele in China verboten sind, werden bei vielen Mah-Jong- Spielen hohe Summen gesetzt.

Foto: Symbolbild