In der Nacht auf Samstag wurden in Linz ein Russe (39) und ein Moldawier (42) ertappt, als sie in einer Kleingartensiedlung in eine Hütte einbrechen wollten. Ihre Ausrede war zumindest originell, aber nicht erfolgreich: Man habe in Gebüsch daneben schlafen wollen.
Am Halloween-Sonntag gegen 0.30 Uhr wurde die Polizei über Notruf zu einer Kleingartensiedlung in der Leonfeldner Straße in Linz gerufen, da dort ein Einbruch in eine Gartenhütte vermutet wurde. Beim Eintreffen der Polizeistreifen konnten die beiden Tatverdächtigen, ein 39-jähriger russischer Staatsangehöriger und ein 42-jähriger moldauischer Staatsangehöriger, beide wohnhaft in Linz, bei den Anzeigern, einer 38-jährigen Linzerin und einem 57-jährigen Linzer, angetroffen werden.
Spuren wurden entdeckt
Die beiden Männer erklärten den Polizisten an, lediglich auf der Suche nach einem Schlafplatz gewesen zu sein und sich in ein Gebüsch legen haben zu wollen. Der 57-jährige Anzeiger stellte jedoch frische Kerbspuren an der Eingangstür der Gartenhütte fest. Die beiden Tatverdächtigen hatten sich bereits Zutritt zum Inneren der Hütte verschafft.
Auf freiem Fuß angezeigt
Nach der Besichtigung des Tatortes und der Beiziehung der Spurensicherung wurden die beiden Männer festgenommen. Im Anschluss an die Vernehmungen wurden die beiden Beschuldigten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz dann auf freien Fuß angezeigt.
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