11.11.2014 16:16 |

Mädchen verletzt

13-Jährige angeschossen: Schütze ist FPÖ-Politiker

Er sitzt noch in U-Haft, ein Prozess steht aus, doch der mutmaßliche Schütze von Großhöflein im Burgenland, der auf ein 13-jähriges Mädchen gefeuert haben soll, bekommt schon jetzt die Konsequenzen zu spüren: Der stellvertretende Obmann der FPÖ im Bezirk Oberpullendorf wurde vorerst aus der Partei ausgeschlossen.

Die Vorwürfe wiegen schwer: Der 32-Jährige wird des versuchten Mordes und der absichtlichen Körperverletzung verdächtigt. Wie berichtet, soll der Freiheitliche am Halloween-Abend in Großhöflein mit dem Repetiergewehr seines Halbbruders - gegen diesen wird wegen Waffenbesitzes ermittelt - herumgespielt haben. Ein Schuss fiel.

Caroline B., die mit Freunden unterwegs war, wurde an der Hüfte getroffen. Das Spital konnte die 13-Jährige bereits verlassen. Ob das vielversprechende Lauftalent an ihre bisherigen Erfolge anschließen kann, ist jedoch offen. Der Unfall tue ihm leid, ließ der Beschuldigte über seinen Anwalt ausrichten. Aus seinem Umfeld heißt es, er habe die Jugendlichen erschrecken, das Mädchen aber keinesfalls gezielt treffen wollen.

Erste Konsequenzen bekam der FPÖ-Mann, der bei der letzten Nationalratswahl kandidiert hatte und nun für die burgenländische Landtagswahl 2015 nominiert ist, bereits zu spüren: Die Partei schloss ihn bis zum Gerichtsurteil aus.

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