Nach dem beinahe schon peinlich klaren Ausscheiden gegen Hapoel Be’er Scheva in der Champions-League-Qualifikation soll nun ausgerechnet ein „Rüpel-Coach“ bei Roter Stern Belgrad für Aufschwung sorgen! Der bei Eintracht Frankfurt mit als größter Trainer-Flop aller Zeiten geltende Spanier Albert Riera ist offenbar dazu auserkoren, Marko Arnautović und Co. in Zukunft Beine zu machen ...
Wie die Medien-Spatzen von den Dächern pfeifen, soll der als Trainer bisher vor allem in Slowenien erfolgreiche Riera – 2022/23 Meister und Pokalsieger mit Olimpija Ljubljana, 2024/25 Pokalsieger mit NK Celje – die Nachfolge von Dejan Stanković übernehmen, der unmittelbar nach der Europacup-Pleite zurückgetreten war.
Der 44 Jahre alte Riera war zuletzt bei Eintracht Frankfurt in Deutschland tätig gewesen und dort zum Ende der Saison 2025/26 wegen Erfolglosigkeit freigestellt worden. Sein gewöhnungsbedürftiges persönliches Auftreten dürfte für die Absicherung seiner Stellung beim inzwischen wieder von Adi Hütter trainierten Klub dabei nicht gerade hilfreich gewesen sein.
Mit Führungsspielern überworfen
So hatte er sich als Nachfolger des im Klub hoch angesehenen, allerdings über eine ausufernde Abwehrschwäche gestolperten, Dino Toppmöller rasch mit Führungsspielern wie Mario Götze oder Jonathan Burkardt überworfen. Mit der Fußball-Kultur in Deutschland oder dem Umfeld in Frankfurt wurde er ebenfalls nie wirklich warm ...
In Belgrad soll der Spanier nun einen Vertrag bis 20028 unterschreiben – das Mindestziel für den weiteren Saisonverlauf kann für Serbiens Rekordmeister nach dem Verpassen der Champions League nur die Verteidigung des Meistertitels sowie der Gewinn des Pokals sein. Zudem sollte wohl auch in der Europa League die Liga-Phase überstanden werden.
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