Sa, 22. September 2018

Reise nach Syrien

19.10.2014 13:31

Deutsche Rocker machen Jagd auf IS-Terroristen

Neben der niederländischen Motorradgang "No Surrender" - krone.at berichtete in der vergangenen Woche (siehe Infobox) - kämpft nun offenbar auch eine deutsche Rockergruppe an der Seite der Kurden gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) im türkisch-syrischen Grenzgebiet.

"Unsere Jungs waren heute in Kobane und haben mir berichtet, dass sie beschossen wurden", schreibt der Gründer des Kölner Motorradclubs "Median Empire" auf seiner Facebook-Seite. "Während andere labern, sind unsere Jungs an der Front und kämpfen gegen den IS", heißt es weiter.

Die Rockergruppe "Median Empire" besteht seit 2011, die meisten Mitglieder sind Kurden. Die Gang ist mit den "Hells Angels" verfeindet. Via Facebook rufen die Rocker seit Tagen zu Spenden auf und kritisieren die Türkei für ihr vermeintliches Versagen im Kampf gegen den IS-Terror.

Während sich "Median Empire" im Internet als Helden feiert, sehen die Behörden die Gruppe kritischer. Zwar könne ein Motiv der Gang für ihren Kampf im türkischen-syrischen Grenzgebiet durchaus die Überzeugung sein, den Kurden zu helfen, doch die Polizei glaubt eher, dass sich die Rocker Ansehen verschaffen und ihre Clubkassen auffüllen wollen, berichtet das deutsche Magazin "Focus".

Niederländische Rocker kämpfen in Syrien
In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass drei Mitglieder der niederländischen Motorradgang "No Surrender" nach Syrien gereist sind, um an der Seite der kurdischen Peschmerga gegen den IS zu kämpfen.

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