27.01.2006 16:31 |

Tragödie in den USA

Sieben Kinder einer Familie sterben bei Unfall

Ein Mann im US-Staat Florida, der bei einem Verkehrsunfall seine sieben Enkel verloren hat, ist am selben Tag vor Schock und Trauer gestorben. Der 62-jährige Großvater William Scott erlitt eine schwere Herzattacke, als er die Unglücksnachricht erhielt, berichteten US-Medien am Freitag. Damit muss die Mutter von fünf der ums Leben gekommen Kinder nun auch noch ihren Vater begraben. "Ich kann es nicht ertragen", zitierte der Sender CNN die trauernde Barbara Mann.

Am Mittwoch war nahe dem Städtchen Lake Butler ein Lastwagen auf einen Kleinbus mit den sieben Kindern aufgefahren und hatte diesen in einen stehenden Schulbus gedrückt. Der Wagen der Familie ging sofort in Flammen auf. Am Steuer des Autos hatte den Angaben zufolge ein 15-jähriges Mädchen gesessen, das einen vorläufigen Führerschein besaß.

Die getöteten Mädchen und Jungen waren 21 Monate bis 15 Jahre alt. Vier von ihnen waren den Medienberichten zufolge vom Ehepaar Mann adoptiert worden, die Adoptionspapiere für ein fünftes Kind - das jüngste Opfer - sollten am Donnerstag unterzeichnet werden.

Unter den tödlich Verunglückten sind ferner eine Nichte und ein Neffe von Barbara Mann. Ursprünglich hatte es geheißen, alle sieben seien von den Manns adoptiert und somit Geschwister gewesen.

Auch im Schulbus Verletzte
Auch in dem Schulbus, in dem sich neun Kinder befanden, gab es Medienberichten zufolge mehrere Verletzte, die mit einem Hubschrauber in eine nahe Klinik transportiert wurden. Die Fahrer des Schulbusses und des Lastkraftwagens erlitten ebenfalls Verletzungen.