Seit knapp einem halben Jahr ist im Kirchdorfer Spital das neue MRT-Gerät im Einsatz. Medizinern erleichtert es den Alltag, Patienten erspart es Fahrten nach Steyr. Nicht nur die Anschaffungskosten sind beachtlich, auch der Energieverbrauch ist sehr hoch und verursacht jährlich Kosten von 300.000 Euro.
Seit Oktober ist am Pyhrn-Eisenwurzen-Klinikum ein neues MRT-Gerät im Einsatz. Ein halbes Jahr nach der Inbetriebnahme machten sich LH Thomas Stelzer, Gesundheitsreferentin und LH-Vize Christine Haberlander (beide ÖVP) sowie die beiden Gesundheitsholding-Geschäftsführer Karl Lehner und Tilman Königswieser ein Bild von der für medizinische Zwecke so wichtigen „Hightech-Röhre“. Sie liefert präzise Daten für Diagnosen, hochaufgelöste Bilder von Organen, Gelenken, Gefäßen und dem Gehirn, ohne Röntgenstrahlen einzusetzen.
Pendeln nach Steyr ist Geschichte
Vor der Anschaffung des MRT-Geräts mussten Patienten des Kirchdorfer Spitals mit der Rettung nach Steyr gefahren werden, um gescannt zu werden. „Die Gesundheit darf keine Frage der Postleitzahl sein. Deshalb investieren wir in eine starke, wohnortnahe Versorgung“, so LH Stelzer. Diese spürbare Entlastung soll es künftig in vier weiteren Spitälern geben. „Noch im zweiten Quartal dieses Jahres wird das Krankenhaus in Grieskirchen ein MRT-Gerät bekommen, danach Freistadt, im kommenden Jahr Schärding und 2028 das Spital in Bad Ischl“, kündigt Haberlander an.
Gerät kostet eine Million Euro
Die Investitionskosten sind beachtlich: In Kirchdorf etwa kostete das MRT-Gerät eine Million Euro, hinzu kamen 2,5 Millionen für die Errichtung des Zubaus. Hoch ist auch der Energiebedarf. „Die Stromkosten für eine Untersuchung betragen zwischen 10 und 50 Euro, insgesamt verursacht das MRT-Gerät Stromkosten in Höhe von 300.000 Euro“, berichtet Alexander Lang, ärztlicher Direktor am Kirchdorfer Klinikum.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.