Die fünf Termine für den diesjährigen Afterwork-Markt stehen fest, denn es konnte ein neuer Sponsor gefunden werden. Eine Veranstaltungsreihe, die ordentlich ins Geld geht. Denn für alle Events in Klagenfurt müssen heuer Terrorschutzmaßnahmen getroffen werden.
Die Afterwork-Feste in den letzten Jahren waren toll besucht, mittlerweile werden Veranstaltungen in Klagenfurt immer teurer. Jedes einzelne Event kostet heuer mit Aufbau, Band, Terrorschutz und Reinigung stattliche 13.000 Euro. Auch die 16 verschiedenen Gastronomen auf dem Benediktiner Markt werden zur Kasse gebeten und steuern pro Veranstaltung bis zu 1000 Euro bei. Da kommen insgesamt mehr als 50.000 Euro heraus. Die Wirte tragen sozusagen die Afterwork-Feste.
Terrorwarnstufe vier herrscht
Um den Terrorschutz kommt heuer kein Event mehr herum. „Auf den einzelnen Plätzen müssen bei Veranstaltungen jeweils Schutzwände aus Beton aufgestellt werden. Immerhin herrscht die Terrorwarnstufe vier – diese soll aber für die Menschen nicht spürbar sein“, erklärt Stadträtin Sandra Wassermann (FP). Das heißt pro Event müssen die Antiterror-Schutzwände aufgestellt werden. Dafür werden von der Stadt aus dem Marktamt als Veranstalter pro Veranstaltung 2000 Euro in Rechnung gestellt.
Absenkbare Poller am Neuen Platz
Auch am Alten Platz finden heuer fünf Veranstaltungen statt, die „Summer in the City“ heißen werden. Auch dort sind die Schutzwände Pflicht. Während bei den kleineren Veranstaltungen die Betonschutzwände ausreichen, muss am Neuen Platz ein langfristiger Terrorschutz errichtet werden. Dieser sei gerade in Ausarbeitung und soll zumindest 600.000 Euro kosten. Darin sollen sogar absenkbare Poller, die bei einer Veranstaltung einfach hochgefahren werden können, installiert werden.
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