Ab Samstag fällt in ganz Österreich die Stallpflicht für Geflügel, die nach den Vogelgrippe-Ausbrüchen ausgerufen worden war. Entlang größerer Wasserläufe und Seen galt seit Mitte November ein „stark erhöhtes Risiko“. Laut Kundmachung stuft das Gesundheitsministerium die Lage nun nur mehr mit „erhöhtem Risiko“ ein.
Mit dem Frühlingsbeginn habe sich „die Lage rund um die Vogelgrippe (H5N1) spürbar entspannt“, teilte das Büro von Oberösterreichs Agrarlandesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP) am Freitag mit. Rückläufige Infektionszahlen würden es ermöglichen, dass es bei den Sicherheitsmaßnahmen zu Lockerungen komme, hieß es in der Aussendung des Landes Oberösterreich.
Fälle im Burgenland und Oberösterreich
Nach dem bestätigten Fall in einer Kleinhaltung im Burgenland am 17. November war kurz darauf bei einem landwirtschaftlichen Direktvermarkter im Bezirk Steyr mit rund 800 Gänsen in Freilandhaltung das hochansteckende H5N1-Virus nachgewiesen worden.
Darauf wurde ein bundesweit geltendes „erhöhtes Risiko“ in besagten Regionen auf „stark erhöhtes Risiko“ heraufgesetzt.
Ab Samstag heißt es nun laut Vorgabe der Risiko-Einstufung, dass nur mehr die Fütterung und Tränkung der Tiere im Stall oder unter einem Unterstand zu erfolgen hat. Beförderungsmittel, Ladeplätze und Gerätschaften seien mit „besonderer Sorgfalt“ zu reinigen und zu desinfizieren.
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