Bundesländer werden aktiv: Angebote, Veranstaltungen und Initiativen zu Finanzbildung – ein spezieller Fokus liegt auf Lehrlingen.
Finanzwissen kann man nie genug haben: Das geht auch aus einer österreichweiten Umfrage hervor, in der sich ein überwältigender Anteil junger Menschen mehr Lernangebote wünscht.
Diesem Wunsch will die Landeshauptleute-Konferenz nun nachkommen: LH Anton Mattle und Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl berichteten am Mittwoch am Rande des Landtags in Innsbruck über eine österreichweite Finanzbildungsstrategie. Diese wird derzeit auf Bundesebene ausgearbeitet.
Wir sehen Finanzbildung als eine klare Zukunftsinvestition in den Standort Österreich. Das Land Tirol geht hier voran und zeigt, wie es gelingen kann.
Staatssekretärin Eibinger-Miedl
LH Mattle, derzeit Vorsitzender der LH-Konferenz, will die Bundesländer und Regionen stärker berücksichtigt wissen. Ebenso soll bei den Lehrlingen ein neuer Schwerpunkt in der Finanzbildungsstrategie gesetzt werden. Ein Antrag im Rahmen der Landeshauptleutekonferenz soll den Weg dazu ebnen.
Grundverständnis über Soll und Haben
„Haushaltsplanung, Kreditentscheidungen, Vorsorge, Investitionen, Zinsen & Co: Finanzwissen ist die Grundlage für erfolgreiches Wirtschaften und eine nachhaltige Lebensplanung. Wer die eigene finanzielle Situation im Blick behalten und sich langfristig absichern will, soll schon früh ein Grundverständnis für Finanzen vermittelt bekommen“, erläuterte Mattle die Grundüberlegung.
Arbeitsgruppe ist im Entstehen
Die neue Finanzbildungs-Strategie soll spätestens im Dezember 2026 verabschiedet werden. Derzeit sei eine Arbeitsgruppe mit Arbeiter- und Wirtschaftskammer, Nationalbank, Industriellenvereinigung, MCI und Land Tirol im Entstehen. „Die Bundesländer wollen ihre Expertise einbringen, um speziell auf Finanzbildung von Lehrlingen einzugehen und entsprechende Maßnahmen auszuarbeiten“, wurde betont.
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