Große Pläne

Grazer Messe möchte Umsatz bis 2035 verdoppeln

Steiermark
04.03.2026 14:56

Umsatz und Deckungsbeitrag des Messecongress Graz sollen sich bis 2035 verdoppeln und auf rund 22 Millionen Euro steigen. Die Pläne beinhalten eine neue Halle, eine Padel-Tennis-Anlage sowie die Entwicklung neuer und Optimierung bestehender Veranstaltungen.

„Die Stadthalle wurde 2002 errichtet, die Halle A 2008. Alle anderen Hallen stammen aus den 60er-, 70er- und 80er-Jahren“, hält Messecongress Graz-Geschäftsführer Martin Ullrich am Mittwoch fest. Klar ist aber: Nicht nur die Gebäude der Grazer Messe, sondern die ganze Geschäftsstrategie kann frischen Wind gebrauchen.

Genau dieser frische Wind wurde in Form eines neuen Businessplans für den Messe- und Kongressstandort Graz gemeinsam von der MCG und dem Grazer Finanzstadtrat Manfred Eber (KPÖ) präsentiert. Der vermutlich interessanteste Punkt im umfangreichen Konzept ist dabei der Bau der „Steiermarkhalle“.

Veranstaltungssaal für Tagungen und Galas
Das neue Areal soll am Standort der jetzigen Halle C errichtet werden und somit an die Stadthalle angrenzen. Anders als ihr Name aber vermuten lässt, soll es sich dabei nicht um eine Messehalle handeln: „Unser Ziel ist es, das Kongresszentrum zu erweitern“, erklärt Ullrich. Konkret geht es also um einen Veranstaltungssaal, der mit Kinobestuhlung Platz für 1300 bis 1500 Personen bietet und die Austragung von Kongressen, Tagungen und Galas ermöglicht.

Der Kongresssaal soll am Areal der Hall C gebaut werden und an die Stadthalle anschließen.
Der Kongresssaal soll am Areal der Hall C gebaut werden und an die Stadthalle anschließen.(Bild: Rendering/AMB Ausstellungsservice u. Messebau GmbH)
Der Plan für die neue „Steiermarkhalle“ ist vielversprechend.
Der Plan für die neue „Steiermarkhalle“ ist vielversprechend.(Bild: Rendering/AMB Ausstellungsservice u. Messebau GmbH)

„Das ist ein Saal, der so in der Stadt Graz und in der ganzen Steiermark von niemand anderem angeboten wird und uns viele Möglichkeiten bietet“, ist Ullrich überzeugt. Der Kostenpunkt liege grob geschätzt bei etwa 25 Millionen Euro. Für die Umsetzung des vielversprechenden Plans – gemeinsam mit der „Steiermarkhalle“ würde auch ein fixer Backstagebereich für die Stadthalle entstehen – sucht die MCG aber noch Investoren.

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Unser Anspruch ist es, den Standort wirtschaftlich nachhaltig zu stabilisieren und gleichzeitig gezielt weiterzuentwickeln.

Martin Ullrich, MCG-Geschäftsführer

Mehr Vermietungen und neue Veranstaltungen
Der neue Businessplan enthält daneben aber auch Strategien zur Entwicklung neuer und Optimierung bestehender Formate, wie etwa der Grazer Frühlingsmesse – sie findet ja zumindest 2026 und 2027 nicht statt. Zudem sollen weitere Flächen vermietet und dadurch gewinnbringend werden. In der Halle D entsteht so etwa eine Padel-Tennis-Anlage.

Großes Ziel des neuen Konzepts ist die Verdoppelung von Umsatz und Deckungsbeitrag bis 2035. Demnach soll der operative Cashflow ab 2032 nachhaltig positiv sein. Bereits heute generiert die MCG jährlich rund 100 Millionen Euro regionale Wertschöpfung – auch die soll mit dem neuen Businessplan ausgebaut werden.

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