Prost! Die ersten neuen steirischen Weine sind am Markt und sollen mit Leichtigkeit und Frische bei Konsumenten punkten. Angesichts des allgemein rückläufigen Alkoholkonsums ist der Weinabsatz aber auch in der Steiermark kein Selbstläufer mehr.
„Ich hoffe, ich langweile euch nicht schon damit, aber es ist der neunte Top-Jahrgang in Folge“, scherzt Wein-Steiermark-Obmann Stefan Potzinger und setzt nach: „Das ist keine Selbstverständlichkeit und wirklich eine bemerkenswerte Serie.“
„Können alle Stärken voll ausspielen“
Seit 1. März sind die Gebietsweine (Südsteiermark, Vulkanland und Weststeiermark) aus der Lese 2025 auf dem Markt, am 1. Mai folgen Orts- und Riedenweine. „Erste Eindrücke zeugen von Leichtigkeit und lebendiger Frische“, schwärmt der steirische Weinbauchef Martin Palz – „alle Stärken, die die Steiermark hat, können wir heuer voll ausspielen“, ergänzt Potzinger.
Der „typisch steirische“ Jahrgang entspreche auch ideal dem Markttrend: Während vor allem Rotweinländer mit Absatzschwierigkeiten kämpfen, sind leichtere Weißweine gefragt.
Nach der mengenmäßig eher bescheidenen Ernte 2024 konnten steirische Winzer im Vorjahr wieder um gut die Hälfte mehr Wein produzieren. Mit fast 245.000 Hektolitern liegt man auch um rund 18 Prozent über dem Fünf-Jahres-Schnitt.
Kampagne „Wir trinken steirisch“
Zurücklehnen und darauf warten, dass sich der Wein von selbst verkauft, spielt es aber nicht. „In den letzten 30 Jahren hatten wir einen ständigen Aufstieg. Jetzt müssen wir wieder mehr anschieben“, so Potzinger. Seitens Wein Steiermark setzt man daher – neben der üblichen Beackerung internationaler Märkte – auf eine Kampagne unter dem Motto „Wir trinken steirisch“, die vor allem in der Gastronomie für mehr Sichtbarkeit sorgen soll. Denn die Steirer selbst sind immer noch die treuesten Kunden.
Tipp: Am 8. April findet in der Grazer Stadthalle die Jahrgangspräsentation mit über 100 steirischen Winzern statt.
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